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Niedersächsische Kultusministerin besucht Heuhüpfer e.V.

Eigentlich ist der 11. Mai 2017 ein ganz normaler Donnerstag auf dem Kampfelder Hof. Doch bei den Heuhüpfern ist heute große Aufregung. Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt kommt zu Besuch.

Will sie sehen mit welchem Einsatz Elisabeth Seiler und Maria Jacobs seit über 15 Jahren für die Heuhüpfer e.V. Bildung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung machen? Sich überzeugen, dass hier mit allen Sinnen gelernt wird, erfahrbar wird, was die Natur so wertvoll macht?

Ja und nein, denn es ist mehr als das. Die Heuhüpfer werden von der Kultusministerin offiziell zum außerschulischen Lernort ernannt und sie erhalten außerdem eine Ehrung der UNESCO für das praktizierte „Bildung und Biologische Vielfalt“-Projekt „Mit Grabegabel und Kochlöffel – Jung und Alt auf dem Gemüseacker“.

Außerschulischer Lernort
Was ändert sich durch diese Auszeichnung  „außerschulischer Lernort“? Das pädagogische Konzept muss den Qualitätskriterien des Niedersächsischen Kultusministeriums entsprechen. Da die  Prüfung des Konzeptes positiv ausfiel, wird nun der Heuhüpfer e.V. in die Liste der offiziellen außerschulischen Lernorte aufgenommen, sie erhalten zusätzlich Lehrerstunden und Beratung und werden in das Netzwerk des Ministeriums mit aufgenommen, ein weiterer Türöffner auf der Suche nach Förderern. Spenden können auch Sie! Oder übernehmen Sie eine „BeetPatenschaft“ oder werden Sie Fördermitglied der Heuhüpfer! Informationen dazu  gibt es im Kampfelder Hofladen.

Eine riesige Aufgabe, die nur in kleinen Schritten gegangen werden kann. „Emotionaler Zugang und die Erfahrung der Selbstwirksamkeit sind die kleinsten Bausteine auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“, erläutert Seiler in ihrer Dankesrede. Von oben gefördert, von unten wachsen. Dieses Motto passt zur Verleihung dieser Auszeichnungen. Gründungsmitglieder des Vereins waren neben Maria Jacobs und Elisabeth Seiler auch die Familie Baxmann. „Ohne Bärbel und Cord Baxmann“, so Maria Jacobs, „die uns hier so viel Spielraum, Unterstützung und Verständnis entgegenbringen, hätte es die Heuhüpfer nicht gegeben.“

Willkommen!

auf der Internetseite von Heuhüpfer e.V.

Wie wird aus Getreide ein leckeres Brot? Die Lämmer sind so süß,  aber warum gibt es hier keine Kälber und Fohlen? Was sind die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft?

Für die Zeit von 2005 bis 2014 hat die UN zur Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aufgerufen. Auch Bauernhöfe als außerschulischer Lernort sind ein anerkannter grundlegender Bestandteil der BNE. Hier werden Naturerfahrungen mit allen Sinnen ermöglicht. Die Folgen des eigenen Handelns werden erlebbar gemacht.

Kindern und Jugendlichen bietet der „Lernort Bauernhof“ die Möglichkeit, komplexe gesellschaftliche und ökologische Themen vor konkretem Hintergrund zu erarbeiten.

Nutzen Sie den Kampfelder Hof als sinnvolle Ergänzung zu Kindergarten und Schule,  wie im Bildungsplan der Kindergärten und im Lehrplan für Schulen vorgesehen.

Leitbild und Haltung

Heuhüpfer e.V. - Lernort Kampfelder Hof

Leitbild
Der Heuhüpfer e. V. ermöglicht auf dem Kampfelder Hof Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Er möchte Zusammenhänge zwischen
•    Lebensmittelproduktion,
•    Kulturlandschaft,
•    Umwelt
•    Gesundheit
•    Ökonomie
•    Ökologie
vor Ort und weltweit, begreifbar machen.