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Scheunen-Blog

Die Idee hinter dem Scheunenumbau

In den letzten Jahren kamen immer mehr Gruppen auf den Hof.
Von anfänglich sechs Gruppen im Jahr 2004, ist die Nachfrage nach dem Lernort Bauernhof, bis hin zu über 140 Gruppen im Jahr 2011 sehr stark gestiegen. Bis zum Oktober 2012 waren schon über 210 Gruppen mit mehr als 5100 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu den verschiedenen Themen auf unserem Hof.

Toiletten:
Gerade wenn die Kindergruppen einen langen Anfahrtsweg hinter sich haben oder mehrere Gruppen gleichzeitig auf dem Hof sind, bilden sich lange Warteschlangen vor der einzigen Toilette, die im anderen Hofgebäude liegt und eigentlich nur für die Mitarbeiter/innen des Hofes ist.

Waschmöglichkeit / Hygiene:
In den Fällen, wenn kleine Kostproben der Lebensmittel zubereitet und verkostet werden oder zur Frühstückspause nach der Arbeit die Kinder aus hygienischen Gründen die Hände waschen müssen, steht bisher auch nur das Waschbecken in der Backstube oder in der einzigen Toilette (oben erwähnt) zur Verfügung.

Witterungsunabhängigkeit:
Eine weitere Notwendigkeit zum Scheunenausbau ergibt sich aus der Witterung: Bei Regen, Schnee und Eis ist es nicht oder nur eingeschränkt möglich, Gruppen auf dem Hof zu empfangen. Da aber immer häufiger Gruppen auch in den Wintermonaten einen Termin haben möchten, wollen wir in Zukunft auch nasse und kalte Tage für einen Bauernhofbesuch anbieten. Schließlich geht das Leben auf dem Bauernhof auch im Regen oder im Winter weiter.
Trotz des Ausbaus, soll der Schwerpunkt der Veranstaltungen jedoch auch weiterhin im Außenbereich, auf dem Hof, in der Natur liegen. Nur im Fall von extremen Wetterlagen wollen wir den Gruppen eine wetterfeste Unterkunft bieten, damit sie sich aufwärmen, umziehen oder in Ruhe frühstücken können.

Unser Umbau-Projekt 2013

Scheune auf dem Kampfelder HofUm unsere sehr erfolgreiche und nachhaltig angelegte Umweltbildung weiter auszubauen und die Gruppen auch bei widrigen Wetterbedingungen optimal betreuen zu können, ist für 2013 vorgesehen einen Gebäudeteil auf dem Kampfelder Hof in einen Schulungs- und Aufenthaltsraum mit Koch- und Sanitäreinrichtungen auszubauen. Hierzu liegen konkrete Planungen und Kostenschätzungen vor. Ebenfalls haben wir die Zusage für einen langfristigen Pachtvertrag mit dem Eigentümer.